Leinenhosen
Nun ist zwar die Zeit der Leinenhosen Trägern von Miami Vice längst vorbei, es ändert aber nichts daran, dass die Sonne ab und zu immer noch scheint. Das ist genau der springende Punkt, wenn es um die Beinbekleidung der Männer geht. Im Winter ist es ja kein Problem mit einer Jeans, Cordhose oder Flanellhose, aber im Sommer kann es schon sehr warm um die Beine werden. Findet dann auch noch jährlich der Urlaubstrip in den Süden statt, kann es sogar heiß an den Beinen werden. Natürlich helfen auch Bermuda Shorts. Manchmal jedoch ist eine lange Hose gerade in einer Stadt angebrachter als eine Shorts. Eine Leinenhose kann keine Baumwollhose für den Businessbereich ersetzen.
Weshalb sind Leinenhosen für Männer bei vielen nicht so beliebt?
Im Gegensatz zu einer ganz normalen konservativen Hose mit Bügelfalte, sieht eine Leinenhose immer etwas schlabbrig aus, was ja auch gut ist, denn es ist eine reine Freizeithose und das soll diese Art der Hose auch bleiben. Der Sitz ist lässig weit ohne Bügelfalte und in vielen Formen erhältlich. Genauso wie Breitreifen nicht auf einen Trabbi passen, so sind manche Leinenhosenträger für eine derartige Hose nicht geeignet. Es ist keine Frage, ob jemand klein oder groß ist, man trägt sie aus Überzeugung und fühlt sich wohl darin. Ein Spießer mit einer Leinenhose sieht aus, wie gewollt und nicht gekonnt.
Was zeichnet eine Leinenhose aus?
Leinenstoff ist zwar knittrig, aber im Sommer angenehm kühl und lässig zu tragen. Eine Hose an der nichts zu eng ist und nichts kneift. Der absolute „IN“- Faktor liegt in den modischen Trendfarben, wobei natürlich weiß dominiert. Zu den Leinenhosen ein passendes pastellfarbenes Leinenhemd und die Optik ist in jedem Fall lässiger als eine abgewetzte oder zerrissene Jeans mit einem Karohemd, nach dem Motto:“ Kanada lässt grüßen“, das ganze Programm vielleicht noch bei einem älteren Herrn.